Projekt

Gingko-IIIBewerbung Nord Art 2013 IMG_1151Gingko+ ProjektionIMG_1179Gingko + Projektion IMG_1169  Hoehlenmalerei Gingkoblatt rechte Seite, mit Projektion

Gingkoblatt linke Seite, ohne ProjektionGingkoblatt
Der Ursprung meiner Arbeit liegt im Spielerischen Experimentieren. Einen weitläufigen thematischen Anstoß finde ich in der Natur und über Sinnbilder. Dann folgt die Auseinandersetzung mit Material, Linie, Farbe und räumlicher Gewichtung, wobei die Themen lediglich als Impulsgeber fungieren.
Dieser Prozess dehnt sich aus, bis die Bildordnung der Vorstellung entspricht und der Bildimpuls sich wiederfindet.
In der Verdichtung liegt die Möglichkeit des Zusammenfließens von Wahrnehmung, Handlung, Emotion und Intuition zu einer untrennbaren Einheit.

Blatt-Installation:
Der Möglichkeit, eine Signatur zu finden, für das, was sich außerhalb der persönlichen Begrenztheit befindet und Teil eines Größeren ist, das weit über die persönliche Abgrenzung hinausgeht, über den Eternalismus zur Freiheit führt, einer Sicht der Wirklichkeit in der Mitte zwischen zwei Extremen. Phänomene die nicht von ihrer eigenen Entität her existieren, sondern in Abhängigkeit von anderen Faktoren wie ihren Ursachen und Umständen, ihren Teilen und ihrer Benennung und dadurch im Rahmen dieser Abhängigkeiten ihre spezifischen Wirkungen hervorbringen.

Der Gingko:
Um als Individuum mit sich Eins zusein, braucht der Mensch zur Freiheit den Gegenpol in der Erdung. Die Basis des Blattes ist der Baum mit seinen Wurzeln in die Erde. Durch das in der Natur einzigartig zweigeteilte Blatt (Biloba), wird der Gingko mit dem Symbol des Ying-Yang in Verbindung gebracht. Wegen seiner Lebenskraft und Wunderverheißung gilt er als heilig.
Der Gingkobaum wurde zum Baum dieses Jahrtausends erklärt, als Mahnmal für Umweltschutz und Frieden.

Die Projektion:
Eine freundliche Begegnung und ein Gespräch über das Projekt bildeten den Anreiz, meine Erfahrung mit Projektion und Multimedia einzubringen.

Das Spiel mit Licht und Bildern fasziniert. Es verändert die Wahrnehmung scheinbar bekannter Objekte und stellt sie in eine neue Dimension.
Das Ergebnis erzeugt Freude beim Spieler und Staunen beim Betrachter.

Im Gegensatz zu der heute üblichen Verwendung von Beamern bietet die klassische Diaprojektion die Möglichkeit, Farben, Formen und Strukturen in hoher Qualität auf verschiedene Oberflächen zu projizieren. Der direkte Zugriff auf einzelne Bilder beim Kompilieren bietet die größtmögliche Freiheit in der Gestaltung. Die Dauer von Sequenzen kann einfach und spontan bestimmt und ihre Wirkung auf den Betrachter direkt ausprobiert werden.
Christian Spindler Jahrgang 1944

1962 bis 1969 Studium an der HfBK Hamburg
Fachbereich Fotografie und Gebrauchsgrafik

1968 Beginn der Tätigkeit als freier Fotograf Schwerpunkt Architekturfotografie

1970 eigenes Atelier, Werbefotografie, Multivisionen

1980 Bühnenentwürfe für Firmenveranstaltungen, Kongresse und Tagungen

1993 bis 2008 Konzept, Ausführung und Regie
Jährliche Eröffnungsveranstaltungen zur Domotex, CeBIT, Hannover Messe Industrie, LIGNA, CeMAT

seit 2009 Leibniz-Ring Hannover beratende Tätigkeit